Wir - sind die Nutzer der Resourcen und Dienstleistungen unserer Umgebung oder auch die die Gesetze und Vorschriften zu befolgen haben die die von einem kleinen teil gewählten Vertreter aufstellen.
nach _Deiner_ Definition vielleicht.
Es ging nicht um Definitionen, sondern um den Kontext des Themas.
Da gibt es sicher viel zu kritisieren dran, aber das wir "wir" und nicht eine diffusse Masse (wie z.b. "die Islamisten") sind, die konkreten Rechten und Pflichten unterliegen die wir alle gemeinsam haben, läßt sich nur schwer weg diskutieren.
Die Diskussion ist doch völlig sinnlos. Warum kann "wir" nicht _auch_ eine diffuse Masse sein? "Wir" sind Fußballweltmeister hieß es 1990. "Wir" sind wiedervereint hieß es im gleichen Jahr.
Wieso bin ich Fußballweltmeister?
eure Diskussion ist sinnlos. Wir sind die Menschen die hier Leben und das was ihr anprangert (es gibt kein wir Gefühl) ist sehr wohl vorhanden. Wenn ich das Gefühl vermittelt bekomme das ich dazu gehöre, dann bin ich bin Mainzer.
Ihr klagt über mangelten Wir Gefühl und greift gleichzeitig die Menschen die hier leben, arbeiten und Familie haben an (Ludger mit seinen Pauschalbehauptungen über Moslemische Menschen z.b. ). Ich soll dazugehören und fühle eigentlich nur das das was "meine Führer" machen nicht für mich und meine Nachbarn gut ist, sondern für eine kleine Gruppe derer die hier wohnen. Und wenn man das anprangert ist man ganz schnell diffamiert - ein Volksverräter - der nicht an die deutsche Wirtschaft denkt. Während gleichzeitig "die Wirtschaft", die die Politik meint, zehntausenden Menschen die hier Leben arbeiten (wollen) und Familien haben in den Arsch treten.
Und das ihr das Gedenken an eine historisch einmalige Glanzleistung als Selbstgeißelung betrachtet hilft natürlich ungemein dazu beizutragen, das wir wir sind.
Ob darüber im Ausland gelächtelt wird dürfte keine Rolle spielen, den sie zahlen ja unseren Wohlstand, immerhin sind wir Exportweltmeister. Insofern seh ich kein Problem damit ab und zu mal an die Fehler unserer Vorfahren zu denken
Aber auch an die Leistungen gerade auch in kultureller Hinsicht. Glücklicherwiese haben viele Menschen hier (wenn auch oft unbewußt) Kant, Lessing oder auch Goethe in sich, um das, was ihr als eine Art Miesmacherei darstellt, als Fortschritt zu begreifen, der dazu führt dass Dinge die lange Zeit die Geschichte der (europäischen) Menschheit, sich nicht ständig wiederholen. Gut das es so ist.
Struppi.