Hi,
Wieso bin ich Fußballweltmeister?
letztes Mal sind wirs nicht geworden. Aber 1954, 1974 und 1990 waren wirs. ;-)
eure Diskussion ist sinnlos.
Nein, leider absolut notwendig.
Ihr klagt über mangelten Wir Gefühl und greift gleichzeitig die Menschen die hier leben, arbeiten und Familie haben an (Ludger mit seinen Pauschalbehauptungen über Moslemische Menschen z.b. ).
Es ist nur natuerlich als Mitglied einer Gruppe andere Gruppen zu kritisieren. Und diese Kritik faellt nicht immer guenstuig aus.
Und das ihr das Gedenken an eine historisch einmalige Glanzleistung als Selbstgeißelung betrachtet hilft natürlich ungemein dazu beizutragen, das wir wir sind.
Positiv kann ichs nun mal nicht sehen. Sind das irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe oder was ist das?
Ob darüber im Ausland gelächtelt wird dürfte keine Rolle spielen, den sie zahlen ja unseren Wohlstand, immerhin sind wir Exportweltmeister. Insofern seh ich kein Problem damit ab und zu mal an die Fehler unserer Vorfahren zu denken
Aber nicht, wenn es zum Beispiel um aktuelle politische Probleme geht, oder? Das Denken sollte eher ein Gedenken an die historische Verantwortung sein. Nicht ein "Vorsicht, wir muessen aufpassen, dass es uns morgen wieder passiert", das waere dann eine Deformierung der Nachkommen (und Immigranten, oder sind die ausgeschlossen?).
Aber auch an die Leistungen gerade auch in kultureller Hinsicht. Glücklicherwiese haben viele Menschen hier (wenn auch oft unbewußt) Kant, Lessing oder auch Goethe in sich, um das, was ihr als eine Art Miesmacherei darstellt, als Fortschritt zu begreifen, der dazu führt dass Dinge die lange Zeit die Geschichte der (europäischen) Menschheit, sich nicht ständig wiederholen. Gut das es so ist.
Es steht ja die These im Raum, dass der Deutsche immer noch nicht mit seinen Problemen fertiggeworden ist, was sich am zwanghaften Distanzieren von diesem und jenem festmachen laesst. Sollte die genannte These nutzbar sein, besteht Therapiebedarf.
Gruss,
Ludger
"Was wuerde wohl die Queen dazu sagen?"