Hallo Mathias,
Nimm 10 Beschäftigte, die einen Arbeitslosen mitfinanzieren, vielleicht würde es sich sogar rechnen, wenn sie die Arbeit entsprechend teilen würden, oder?
Sie hätten dann zumindest Gewissheit, dass sie diese 10% nicht mehr umsonst für die Anderen abrbeiten müssten, da diese doch nun die Arbeit selber erledigen.
Das setzt allerdings auch eine entsprechende Entlastung bei Steuern und Sozialbeiträgen voraus.
Aber die Relation 10% weniger arbeiten schafft (ca.) 10% mehr Arbeitsplätze geht schon daher nicht auf, weil dadurch auch erhebliche Reibungsverluste vermieden werden würden, was aber wiederum Arbeitskräfte freisetzt. Angenommen, wir würden durch Verteilung alle Arbeitslosen in Brot bringen, würden wir (fast) keine "Sozialämter" mehr benötigen und die 190.000 Mitarbeiter der BA würden auf der Straße sitzen, mit Ausnahme von ein paar wirklich guten Programmierern, die das Transfersystem am Laufen halten.
Welcher MA dieser Institutuionen wird nun Interesse daran haben, sich selbst wegzurationalisieren? ;-)
LG
Chris