Hallo Peppy,
ich denke ihr redet an der eigentlichen frage vorbei.
Nein.
die situation 1 (1 von 3 toren) ist doch total unwichtig.
Nein.
es ist einfach eine situation, die das ganze interessanter
gestalten soll, aber nichts mit der tatsache zu tun hat,
dass der kandidat nun vor 2 toren steht, in denen sich ein
gewinn befindet.
Nein, eben nicht.
ob er jetzt wechselt oder nicht ist auch egal, da die
warscheinlichkeit bei 50% liegt, dass der kandidat gewinnt.
Nein.
nochmal zur verdeutlichung:
alte situation: 3 tore, ein gewinn, warscheinlichkeit auf gewinn: 33,3%
neue sitation (die nichts, aber auch gar nichts mit der alten zu
tun hat): 2 tore, ein gewinn, warscheinlichkeit auf gewinn: 50%
Falsch. Also nochmal:
Ereignisse:
(1) Kandidat wählt Türe aus
(2) Moderator öffnet ANDERE Türe, die auf JEDEN FALL eine NIETE ist
(3) Kandidat entscheidet sich, ob er wechselt oder nicht
Die Warscheinlichkeit des Gewinns bei (1) dürfte ja klar sein: 1/3. Nun geschieht (2) Wenn jetzt bei (3) die Chance 1/2 ist, dann kann der Kandidat ja genausogut bei seiner ersten Wahl bleiben. Nehmen wir dies also mal an. Der Kandidat bleibt bei seiner ursprünglichen Wahl. Nach Deiner Logik hat er jetzt eine Chance von 1/2, dass er bei der richtigen Tür ist. Aber GLEICHZEITIG müsste er laut (1) eine Chance von 1/3 haben, denn er hat ja die Türe nicht gewechselt und das, was danach passiert ist, ist irrelevant; er hat sich ja entschieden, _bevor_ der Moderator etwas anderes angestellt hat.
Mach doch mal ein einfaches Experiment: Du bist alleine in Deinem Zimmer. Du hast drei Hütchen. Du versteckst unter einem der drei Hütchen eine Praline. Du stellst die Hütchen nebeneinander auf. Dann bittest Du einen Freund herein. Der soll ein Hütchen auswählen. Du öffnest dann eine Niete. (Du weißt ja, wo die Praline steckt) Dann soll Dein Freund sich _absichtlich_ entscheiden zu wechseln. Das ganze macht ihr dann mindestens 20 Mal. Wenn Dich Logik nicht überzeugt, vielleicht überzeugt Dich ja Empirik.
Viele Grüße,
Christian