Hi at,
Aber wenn tatsächlich alle paar Legislaturperioden einmal wieder die Radikalen profitieren -- die übrigens trotz aller Schmähungen der etablierten Parteien ja durchaus völlig legitim zu wählen sind --, sollten die großen Parteien dies endlich als Hilferuf auffassen, statt unter Berufung auf die "nicht genügende Kommunikation der Inhalte und Sachthemen" die nächsten Wahlkampfgelder aufzustocken.
Bei der Fernsehberichterstattung ist mir aufgefallen, dass die hohe Prozentzahl der "Anderen Parteien" möglichst wenig aufgeschlüsselt wurde. Da waren die Bildmedien offensichtlich zu dem Beschluss gekommen, die Kleingruppen durch Totschweigen auszugrenzen, obwohl es doch insgesamt ein relevanter Stimmanteil war. Zum Teil wurde dieser Anteil lokalen Wählergruppen zugeschoben, um das Schweigen zu legitimieren, obwohl die Gruppen wohl zu benennen sind: Vor allem Rechtsextreme und PDS.
Viele Grüße
Mathias Bigge