Hi,
ich bezweifele erstmal dass XHTML aktueller Stand der Technik ist, zumal für HTML-Seiten, da würde ich eher bei HTML Strict als Ziel für eine Zeit nach IE5 und 5.5 landen.
warum? Damit kommen IMO alle gängigen Browser klar; und ich finde die Auszeichnung einfach konsequenter (z.B. mit den erforderlichen EndTags.
Ansonsten hat der doctype eh kaum Einfluss auf den Inhalt solange modernes HTML verwandt wird, sondern er schaltet das Browserverhalten, und transitional-kompatibles Browserverhalten ist sogar beim Opera mit Version 7 eingeführt.
Aber sicher gibt es - wenn auch nicht große - Unterschiede wie z.B. EndTags bei leeren Elementen und natürlich die - zwangsweise - Beschränkung auf die in XHML zulässigen Angaben.
... sämtliche Seiten von HTML nach XHTML zu konvertieren?
Also dafür gibts ja Software. Abgesehen davon warum sollte jemand überhaupt HTML nach XHTML konvertieren müssen?
Ich gehe davon aus, daß in vielleicht noch nicht ganz absehbarer Zeit HTML den Stellenwert wie heute z.B. <font> bekommt. Und warum den Konvertierungsaufwand bereits bei Beginn einkalkulieren?
Und entsprechend flexible Seiten sollten auch Abweichungen z.B. durch das IE Box-Modell verkraften.
Ein Teil der geeigneten Lösungen beruht auf fragwürdigen CSS-Hacks, die etwa für IE50 nicht funktionieren usw., oder auf zusätzlichen Container-divs, oder für die IE5 und 5.5 auf immerhin verlässlicheren cond. comments, die aber zumindest im head des HTML-code auftauchen müssen.
Ich gehe ja auch von _flexiblen_ Seiten aus, die eben nicht pixelgenau dargestellt werden müssen und solche Hacks tatsächlich überflüssig machen.
Was ausser Opera 6 spricht denn nun für HTML strict, und was für XHTML ausser einer Jahreszahl auf dem Standard?
Im Gegenteil scheint es doch so zu sein dass ich bei transitional das richtigere HTML realisieren kann, z.B. ohne Hilfscontainer.
Der Standard alleine ist für mich schon Grund genug. Und wie schon gesagt kommt man bei geschickter Auszeichnung auch ohne Hilfscontainer aus.
freundliche Grüße
Ingo