Moin,
Alles spricht für eine erneute schwarzgelbe Wende. Jetzt sind natürlich Prognosen gefragt.
Die rot-grüne Idee der SPD, die Bundestagswahlen vorzuziehen, wird m.E. aus der Hoffnung geboren sein, dass es der schwarz-gelben Opposition in der relativ kurzen nicht gelingen könnte, eine/n Kanzler-Kandidaten/in zu präsentieren, ohne sich dabei selbst zu demontieren. Die Hoffnung der Rot-Grünen lautet wohl: Das Wahlvolk neigt dazu, lieber den "irgendwie doch netten" Schröder als "die blöde/häßliche/Ossi-Frau Merkel" oder "den alter/Bayern/allglatten Stoiber". Gelingt es der CDU jedoch, eine/n Kandidatin/en zu finden, der Schröder an Charisma überlegen ist, ginge die Rechnung nicht auf.
Diese These hat natürlich überhaupt damit zu tun, ob der Kandidat oder die ihn tragende Partei inhaltlich in der Lage wäre, etwas besser zu machen. Ich glaube aber auch nicht, dass die Mehrheit der Wähler ihre Stimmabgabe nach sachlichen Argumenten ausrichtet.
Wird es Eurer Meinung nach den Konservativen gelingen, die wirtschaftlichen Probleme zu lösen?
Wozu? Ist es denn eigentlich wirklich Aufgabe der Politik/der Regierung, wirtschaftliche Probleme zu lösen? Hat Politik denn wirklich die Kompetenz, wirtschaftliche Probleme zu lösen? Oder wollen wir alle mehr oder wenige ungeprüft und unbewiesen nur, dass Politik das kann?
Ist es nicht eher Aufgabe der Politik, die staatlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich Gemeinwohl und Eigennutz mehren können?
Viele Grüße
Swen Wacker